OP-Einweisung

OP-Einweisung

Modeler: Aljoscha Metzenthin
Creation Date: 06.07.2010 11:17
Categories: Gesundheitswesen

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In diesem Prozess geht es um die Einweisung eines Patienten in den OP-Bereich. Vorbereitende Maßnahmen werden anhand von Checklisten abgearbeitet und Informationen zwischen den Stations- und OP-Verantwortlichen ausgetauscht.

Im ersten Schritt, der Datenaufnahme des Patienten, wird angegeben, ob die Daten des Patienten bereits in der Datenbank hinterlegt sind oder nicht. Wenn es sich um einen Bestandspatienten handelt, wird dieser in einem Drop-Down-Menü ausgewählt und die dazugehörigen Daten, wie etwa die Anschrift, erscheinen auf dem Bildschirm.

Im nächsten Schritt werden weitere Daten, wie etwa die Versicherungsart des Patienten, die vorhergehende Diagnose und die aktuelle Diagnose erhoben. Außerdem wird abgefragt, ob der Patient unter einer Herzklappenstörung leidet, oder eine Bauchaorten OP durchgeführt werden soll. Wenn dies der Fall ist, werden im nächsten Formular entsprechende Elemente der Checklisten "Gefäß-OP" bzw. "Herz-OP" zu Pflichtfeldern. An diesem Punkt geht es darum, die Verfügbarkeit OP-relevanter Dokumente zu klären. In weiteren Versionen könnte man zusätzlich einen Datei-Upload für wichtige Punkte in diesem Formular in Betracht ziehen.

In der Patientenaufnahme für den OP-Bereich wird der Verbleib des Eigentums des Patienten geklärt, sowie die Identität des Bearbeiters dieses Schrittes dokumentiert. Dieser Bearbeiter wird die nächsten OP-vorbereitenden Schritte dokumentieren und anschließend dem Arzt zur Kontrolle vorlegen. Die zuständige Gruppe ist bis jetzt immer noch die Station. Im Formular "Übernahme in den OP-Bereich" werden dem Arzt die Elemente der Checklisten angezeigt, welche durch die Station mit "Nein" gekennzeichnet wurden. Je nach Einschätzung des Arztes, kann dieser nun die Freigabe für den OP erteilen, oder eine Vervollständigung der vorbereitenden Maßnahmen durch die Station anordnen. Sollte letzteres der Fall sein, liegt die Zuständigkeit wieder bei der Station, welcher nun lediglich die Elemente zur Abarbeitung angezeigt werden, welche zuvor mit "Nein" beantwortet wurden.

Unveränderliche Elemente, die lediglich der Information dienen und nicht der unmittelbaren OP-Vorbereitung, wie etwa "Allergien", werden unabhängig von dem vorherigen Wert nicht zur Bearbeitung freigegeben.

Nun wiederholt sich diese Schleife, bis der Arzt dem Patienten eine OP-Freigabe erteilt und der Eingriff durchgeführt werden kann. Bei jedem Durchlauf wird der konkrete Sachbearbeiter der Station über seinen IPS-Usernamen automatisch dokumentiert, um etwaige Rücksprachen auch bei wechselnden Betreuern zu erleichtern. Der Prozess endet wie erwähnt in der OP-Freigabe, wobei zuvor selbstverständlich die Möglichkeit besteht alle OP-relevanten Patientendaten einzusehen, um eine gute Einschätzung der Situation zu ermöglichen.

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